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    Cannabis bei Morbus Crohn und chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen

    Cannabis bei Morbus Crohn & Colitis ulcerosa

    Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa gehen häufig mit Schmerzen, Krämpfen, Übelkeit und Appetitverlust einher. Medizinisches Cannabis wird als Ergänzung zur immunmodulierenden Basistherapie erprobt.

    Wirkung im Darm

    Der Darm besitzt eine hohe Dichte an CB1- und CB2-Rezeptoren. Cannabinoide wie THC und CBD können Motilität, Schmerz und Entzündungssignale modulieren. Studien (u. a. Naftali et al.) zeigen unter Cannabis-Therapie klinische Verbesserung, aber uneinheitliche Effekte auf laborchemische Entzündungsparameter.

    Applikation und Sortenwahl

    Bei CED sind Öle und Extrakte für die Basistherapie meist geeigneter als Blüten. THC-arme, CBD-reiche Rezepturen werden häufig für den Alltag genutzt, THC-haltige Sorten abends bei Schmerzspitzen. Beachte Applikationshinweise unter Cannabis-Vaporizer richtig nutzen.

    Kostenübernahme und Rezeptweg

    Bei therapieresistenten Verläufen ist ein Antrag nach § 31 Abs. 6 SGB V möglich. Für die Erstverordnung ist ein Anbieter mit Videosprechstunde empfehlenswert; Details siehe Cannabis-Rezept-Anbieter vergleichen.

    Empfohlene Anbieter

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