Evidenzlage im onkologischen Kontext
Die Evidenz ist am stärksten für Übelkeit und Erbrechen unter Chemotherapie (u. a. Whiting et al., JAMA 2015) sowie für tumorassoziierte Schmerzen. Die BfArM-Begleiterhebung dokumentiert Schmerz und Anorexie/Kachexie als häufige Indikationen für Cannabis-Verordnungen.
SAPV und Kostenübernahme
In der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) entfällt gemäß § 31 Abs. 6 SGB V die Genehmigungspflicht der Krankenkasse – Cannabis kann direkt verordnet werden. Bei ambulanter Standardversorgung ist eine Kassen-Genehmigung erforderlich.
Sorten, Applikation und Anbieter
In der Onkologie werden häufig THC-reiche Extrakte (für Übelkeit und Appetit) mit CBD-Anteil (Angst, Entzündung) kombiniert. Für die Erstverordnung empfehlen wir Anbieter mit Sprechstunde; siehe Cannabis-Rezept-Anbieter vergleichen.
Empfohlene Anbieter
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