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    Cannabis bei Endometriose

    Cannabis bei Endometriose

    Endometriose betrifft in Deutschland rund zwei Millionen Menschen und ist häufig mit chronischen Unterleibsschmerzen, Zyklus-Beschwerden und Erschöpfung verbunden. Medizinisches Cannabis wird zunehmend als Ergänzung zu Hormon- und Schmerztherapien erprobt.

    Warum überhaupt Cannabis bei Endometriose?

    Das körpereigene Endocannabinoid-System reguliert u. a. Schmerzwahrnehmung, Entzündungen und Uterus-Kontraktilität. Studien (u. a. Sinclair et al., 2021) berichten, dass Patient:innen unter Cannabis-Therapie Schmerz- und Übelkeitssymptome deutlich niedriger einordnen und Bedarfsmedikation reduzieren konnten.

    Sorten, Applikation und Dosierung

    Bei Endometriose kommen häufig ausgewogene 1:1-Sorten (THC/CBD) oder CBD-dominierte Extrakte zum Einsatz – ergänzt um niedrig dosierte THC-Blüten für die abendliche Schmerz- und Schlafphase. Vaporizer (statt Verbrennung) und Ölextrakte sind für die Dauertherapie besser geeignet. Beachte den Ratgeber Cannabis-Vaporizer richtig nutzen.

    Weg zum Rezept

    Da Endometriose eine anerkannte chronische Schmerzindikation ist, ist ein Privatrezept – und in begründeten Fällen ein Kassen-Antrag nach § 31 Abs. 6 SGB V – möglich. Für die Erstverordnung empfehlen wir Anbieter mit echter Sprechstunde wie Bloomwell; siehe auch unseren Vergleich der Cannabis-Rezept-Anbieter.

    Empfohlene Anbieter

    Weitere Ratgeber